Es war mir immer schon ein Anliegen mich auch in eigenen Konzertprogrammen zu verwirklichen, an dem intensiven Austausch mit Duopartner:innen zu wachsen und mein künsterlisches Profil auch kammermusikalisch zu schärfen. Hier finden Sie eine Auswahl an Programmen, welche auf diesem Wege entstanden sind. Jedes davon ist jederzeit buchbar. Sollten Sie etwas in meiner Agenda entdeckt haben, dass Sie auch für Ihr Festival interessant fänden, das sich aber hier nicht auf der Liste findet, oder sollte Ihnen etwas vorschweben, das direkt an Ihr Festival, das Motto der Saison oder den Konzertort angepasst sein soll, so setzen Sie sich mit mir in Verbindung.

Für Anfragen, mehr Details zu einem Projekt oder sonstige Fragen: hallo{at}marialadurner.com oder über mein Kontaktformular.

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Ausschnitt aus einem Stilleben | Jan van Balen

August Malmström, Tanzende Feen

 

MADRE NATURA

Mutter Natur - Ursprung allen Seins. Nichts ist ihr fremd, in ihrem Schoß findet alles ins Lot – Leben und Tod, Werden und Vergehen. Wir sind eins – in aller Farbenpracht, aller Düsternis und aller Vielfalt, die sie in sich trägt. 



Melodien aus Renaissance und Barock treffen auf Volkslieder, erzählt wird in vier Sprachen vom Fest des Lebens auf der Erde.

Mit Musik von Heinrich Albert, Francesca Caccini, Maddalena Casulana, Marc Antoine Charpentier, Sigismondo D’India, John Dowland, Henry Purcell und anderen.

Maria Ladurner | Sopran

Vincent Kibildis | Harfe


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UMSCHATTET - BEGEGNUNGEN ZWISCHEN WELTEN

Seht, wer tanzt auf dem Eis im Vollmondschein? Welche Ahnung weht uns an aus Zwielicht, Dämmerung,Waldeinsamkeit? Hin und wieder berühren sich die Zeiten, kommen Welten sich nahe, dann ahnen wir, sehen, begegnen, fühlen was vermeintlich nicht sein kann, aber vielleicht doch ist?

Ein poetischer Kosmos voll Zauber und Licht erschließt sich anhand der Musik von Johannes Brahms, Felix Mendelssohn, Franz Schubert, Clara und Robert Schumann, Hugo Wolf und anderen.

Maria Ladurner | Sopran

Andreas Fröschl | Klavier


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Ausschnitt aus La Primavera | Sandro Botticelli

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Ausschnitt aus Das Musizierzimmer von Fanny Hensel | Julius E. W. Helfft

 

CI VEDREMO IN PARADISO - EINE ANNÄHERUNG AN DEN GARTEN

Der Garten - Annäherung an das Paradies, den fruchtbringendern Garten Eden - voll Farben, Gerüchen und Geschmäckern. Nährend, in Fülle. Das Paradies als Ziel des irdischen Daseins.

Der Garten - Sinnbild für Abgeschiedenheit, Schutz und Reinheit. „hortus conclusus“-  der umfriedete Garten - ein Marienbild, angelehnt an das Hohe Lied. „Ein verschlossener Garten ist meine Schwester Braut, / ein verschlossener Garten, / ein versiegelter Quell.“ (Hld 4,12).

Der Garten - eine Einladung zum Lustwandeln, zum Verweilen, zum Zugreifen und Anpacken, zum Bedenken, zu Müßiggang und Einkehr.

Der Garten - Symbol der körperlichen Lust. „Ci vedremo in paradiso“ – jetzt und hier? Dann und dort? „All is love to me.“ Im Garten.

Maria Ladurner | Sopran

Domenico Cerasani | Theorbe, Laute

WELTEINSAMKEIT

Das allgemeine Narrativ der komponierende Frau im 19. Jahrhundert ist von innerer Einsamkeit geprägt. Doch auch in der stetiger Konfrontation mit den Rollenbildern und äußeren Gegebenheiten ihrer Zeit schufen sie Werke von Weltrang, trugen maßgeblich, wenn nicht allein, zum Unterhalt ihrer Familien bei und wirkten durch ihre pädagogische Tätigkeit weit über ihre Generation hinaus.

Vertieft man sich jedoch in die Biografien so steht dem Narrativ der Vereinzelung und Unterdrückung ein anderes entgegen – eines von Solidarität und gegenseitiger Unterstützung. Einsamkeit entsteht, wenn es an Austausch und realer Verbindung mangelt. Dieses Programm will Narrative neu erzählen, an Fäden anknüpfen und diese weiterspinnen - von Frauen, die sich gegenseitig die Flügel heben, Männern, die den Frauen ihrer Umgebung Raum verschaffen, Müttern, die ihren Töchtern Träume eröffnen und der Musik als Kraft, die der rasenden Beschleunigung der Welt damals wie heute entgegen steht. Welt-gem-einsamkeit.

Musik von Fanny Hensel, Johanna Kinkel, Josephine Lang, Felix Mendessohn, Clara Schumann und Robert Schumann sowie Zitate aus Briefwechseln derselben.

Maria Ladurner | Sopran

Elias Conrad | romantische Gitarre


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Handstudie | Johann P. Krafft

 

FEMALE IMPRINTS

Wer waren Vittoria Aleotti, Maddalena Casulana, Julie Pinel, Kassia, Anna Amalia von Preußen oder Elisabeth-Claude Jaquet de la Guerre? Unter welchen Umständen haben diese Komponistinnen gelebt und gearbeitet? Warum gelang es gerade ihnen in einer Zeit, in der Frauen vor allem die häusliche Sphäre vorbehalten war, ihre Werke drucken zu lassen und zu veröffentlichen? Was haben sie gemeinsam? Und warum wissen wir heute – trotz allen Möglichkeiten, die unser Informationszeitalter bietet – noch immer so wenig über diese Persönlichkeiten? Das Konzertprogramm „female imprints“ widmet sich diesen Komponistinnen und beleuchtet die Geschichten hinter den Künstlerinnen. Es entsteht eine künstlerische Spurensuche voller Spannung und überraschender Wendungen, die beabsichtigt verschwundene Stimmen wieder hörbar zu machen.

Maria Ladurner | Sopran

Anne-Suse Enßle | Blockflöte, Konzept

Ensemble Maddalena