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Dec
2
7:00 PM19:00

Orontea | Premiere | Kammeroper Theater an der Wien

Die Königin Orontea will von der Liebe nichts wissen und verteidigt ihre weibliche Unabhängigkeit. Doch dann wird der Maler Alidoro als Schiffbrüchiger an Land gespült, und zum Entsetzen der Höflinge steht die Königin bald im Bann der Liebe – während Alidoro sich ungeniert mit der Hofdame Silandra vergnügt, die wiederum eigentlich mit Corindo liiert ist. Schon bald gibt es niemanden mehr, der nicht von den Pfeilen Amors getroffen ist. Antonio Cestis 1656 uraufgeführte Oper L’Orontea bringt in teils ernsten, teils komischen Szenen ein Gesellschaftspanorama von Herrschenden und Dienern mit Liebe, Eifersucht und Betrug auf die Bühne, wie es typisch für die barocke Opernmetropole Venedig im 17. Jahrhundert war. Ganz wie im Treiben des venezianischen Karnevals verschwimmen in L’Orontea die Grenzen zwischen den gesellschaftlichen Ständen und den Geschlechtern. Antonio Cesti gehört neben Francesco Cavalli zur Komponistengeneration nach Claudio Monteverdi und verbindet dessen präzise Deklamation mit Melodien von bisher ungehörter Sinnlichkeit. Hinter allen Liebesverwirrungen in L’Orontea steht die philosophische Frage: Sollen wir in unserem Leben den Reizen der Liebe folgen oder dem kühlen Verstand? Oder halten wir es mit dem Diener Gelone, der jedem Liebesrausch den Rausch eines guten Weins vorzieht? Regisseur Tomo Sugao und Dirigent Wolfgang Katschner – beide zum ersten Mal am MusikTheater an der Wien – gehen dieser Frage nach.

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Jun
26
7:00 PM19:00

Beethovens Neunte | Styriarte

Das Programm zur Eröffnung des Stefaniensaales im November 1908 

Im November 1908 saßen die Grazerinnen und Grazer erstmals im neuen Stefaniensaal, und noch heute ist er mit seiner fantastischen Akustik und der weihevollen Aura ein Tempel der edlen Musik. Das üppige Programm zur einstigen Eröffnung des Saales kann man in der Styriarte 2025 noch einmal erleben: Domkapellmeisterin Melissa Dermastia spielt Bachs Toccata, Adagio und Fuge, bevor sie Schumanns Klavierkonzert und Beethovens Neunte Symphonie dirigiert. Der Grazer Domchor, das Styriarte Festspiel-Orchester, fantastische Solist:innen und virtuose Pianist:innen stimmen in das feierliche Großereignis mit ein. 

Johann Sebastian Bach: Toccata, Adagio und Fuge in C für Orgel solo 
Camille Saint-Saëns: Variationen über ein Thema von Beethoven für zwei Klaviere 
Robert Schumann:  Klavierkonzert in a, op. 54 
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 9 in d, op. 125 

Maria Ladurner | Sopran

Mario Lerchenberger | Tenor

Mathias Hausmann | Bariton

Melissa Dermastia | Leitung, Orgel

Philipp Scheuche | Klavier

Olga Čepovecka | Klavier

Styriarte Festspielorchester

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Jun
20
7:00 PM19:00

Die Jahreszeiten | Haydn

ORIGINALKLANGENSEMBLE BARUCCO
WIENER SINGAKADEMIE

MARIA LADURNER, Sopran
ROBERT BARTNECK, Tenor
STEFAN ZENKL, Bariton

HEINZ FERLESCH, Dirigent

Wenn das Originalklangensemble Barucco in der Haydnregion gastiert, ist musikalischer Hochgenuss garantiert. Wenn es gemeinsam mit der Wiener Singakademie und einem hochkarätigen Solistenensemble Haydns wohl berühmtestes Oratorium „Die Jahreszeiten“ zum Besten gibt, lassen lebhafte Chöre und kunstvolle Arien Frühling, Sommer, Herbst und Winter lebendig werden. Das Werk spiegelt Haydns tiefgründige Auseinandersetzung mit Naturbildern wider und stellt eines der Meisterwerke der Musikgeschichte dar.

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Jun
7
2:30 PM14:30

Octavia | Händelfestspiele Halle

Als der junge Händel an seiner Oper Agrippina arbeitete, die in diesem Jahr in der Oper Halle gespielt wird, plünderte er auch die Partitur der Octavia seines früheren Hamburger Chefs Reinhard Keiser – hier haben Sie erstmals die Gelegenheit, beide Werke zu vergleichen. Interessant dabei: Die beiden Titelfiguren sind Mutter und erste Gemahlin des römischen Kaisers Nero, der als Christenverfolger, untalentierter Musiker und Brandstifter zur Legende geworden ist. In Keisers Oper bedient sich Octavia, die von ihrem Gatten Nero zum Selbstmord gedrängt wird, einer List, um ihr Leben zu retten. Beraten vom Philosophen Seneca, erscheint sie Nero als ihr eigener Geist und kann ihn so zum Einlenken bewegen.

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Jan
18
3:00 PM15:00

Resonanzen im Kunsthistorischen Museum | Tintoretto in der Musik

Tintoretto und die Musik

Musik von Maddalena Casulana Mezari, Giovanni Bassano, Giovanni Maria Radino, Claudio Merulo u. a.

Mit einer Einführung von Alexandra Ziane

Accademia degli Stravaganti

Maria Ladurner | Sopran

Christine Gnigler, | Sopran, Blockflöten

Anne Marie Dragosits | Cembalo

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